# Changelog NetDiag ## 1.1.1 — 2026-08-16 ### Vier stille Fehler im Kundendokument und im Sync Alle vier waren bereits ausgeliefert und fielen nicht auf, weil das PDF ja weiterhin erzeugt wurde — nur ohne die betroffene Zeile. Gefunden durch einen systematischen Abgleich der Whitelist gegen den erzeugenden App-Code. - **`'typ'` war ein toter Schlüssel.** Kein Werkzeug erzeugt ihn; die App reicht ein `LinkInfo`-Objekt durch, dort heißt das Feld `'type'`. Folge: im Abnahmebeleg für eine Netzwerkdose fehlte die Angabe, **ob per LAN oder WLAN gemessen wurde**. Zusätzlich `'rssi'` aufgenommen — bei einer WLAN-Dose ist der Empfangspegel der eigentliche Messwert und wurde bisher verworfen. Die Rohwerte sind englisch; `netdiagKundentext()` bildet sie jetzt ab (`ethernet` → „LAN (Kabel)"), sonst stünde „Anschlussart: ethernet" im Abnahmeprotokoll eines deutschen Handwerksbetriebs. - **Leeres Array druckte „Offene Ports: " ohne Wert.** Die Leerprüfung ist ein `elseif` hinter dem Array-Zweig und wurde nie erreicht. Betraf ausgerechnet die *guten* Ergebnisse: Portscan ohne offenen Port, IP-Konflikt ohne Konflikt, IP-Scan ohne Veränderung. Jetzt „keine" — Weglassen wäre schlechter, weil der Kunde sonst nicht unterscheiden kann, ob nichts gefunden oder nichts geprüft wurde. - **`'error'` fehlte in der Whitelist.** Der IP-Konflikt gibt im Abbruchfall `{ error: … }` mit roter Ampel zurück — im Kundendokument stand eine rote Ampel ohne einen Buchstaben Erklärung. Die App vereinheitlicht künftig auf `'fehler'`, aber Altdaten lassen sich nicht ändern. - **`tool`/`category`/`label` wurden beim Sync nicht auf die Spaltenlänge gekürzt** (varchar 64/32/255). Bei striktem SQL-Modus kippt **ein** zu langes Label den gesamten Sync per `rollback()` — der Techniker steht beim Kunden mit einem Protokoll da, das sich nicht abschließen lässt, weil eine Beschriftung zu lang war. Die App setzt Labels durch Verketten zusammen, 255 Zeichen sind erreichbar. `found_via` wurde 20 Zeilen darüber längst gekappt. ### Rechteprüfung im GET-Zweig der Protokoll-API Bisher prüfte der GET-Zweig **gar nichts**: jeder angemeldete Benutzer konnte mit einer geratenen ID ein fremdes Protokoll samt Geräteliste, IP-Adressen und offenen Ports abrufen (der POST-Zweig verlangte seit jeher `write`). Das ist beim Kunden erhobene Netzstruktur und gehört hinter ein Recht. `write` wird bewusst mit akzeptiert: die Rechte sind in Dolibarr einzeln vergebbar, und ein Techniker mit Schreib- ohne ausdrückliches Leserecht dürfte nicht ausgesperrt werden — das wäre erst beim Kunden aufgefallen. ### Geräte-Monitor erscheint jetzt im Kundendokument Die App liefert ab dieser Version eine Auswertung der Dauerüberwachung als richtige Messung (Verfügbarkeit, Ausfallzeit, Aussetzer je Gerät). Die sechs neuen Schlüssel sind in der Whitelist ergänzt — ohne sie stünde im PDF nur die Ampel. ### Kleinigkeit `netdiagDauerLesbar()`: „1 Tage 0 Std" → „1 Tag". `floor()` liefert in PHP einen Float, und `1.0 === 1` ist false — die Einzahl hatte deshalb nie gegriffen. ## 1.1.0 — 2026-08-14 ### Anmeldung läuft über das zentrale Auth-Modul (awlauth) NetDiag war die letzte AWL-App mit eigenem Login: eigenes JWT, eigener Schlüssel (`NETDIAG_API_JWT_SECRET`), eigene Gültigkeitsdauer, keine Möglichkeit, ein verlorenes Handy gezielt abzumelden. Ab sofort stellt awlauth das Token aus — dasselbe Token, derselbe Schlüssel und dieselbe Sitzungs-Registry wie bei den sechs Browser-Apps. - `api/auth.php` prüft das Passwort über `awlauth_login()`. Damit greifen dort auch die **Brute-Force-Bremse** (5 Fehlversuche je IP in 15 min, 10 je Benutzername in 30 min) und die einheitliche, nicht-verräterische Fehlermeldung. Das Token kommt aus `awlauth_issue_bearer()` und legt eine Sitzungszeile an — das Gerät erscheint als „NetDiag-App · Android" in der awlauth-Geräteliste und ist dort einzeln abmeldbar. - `netdiag_api_authenticate()` prüft zuerst das awlauth-Token. Ein **abgelaufenes oder widerrufenes** Token führt sofort zu 401, auch wenn die Signatur noch stimmt. - **Übergangsweise** wird ein bereits ausgestelltes altes netdiag-JWT weiterhin akzeptiert, damit die Umstellung niemanden mitten im Einsatz aussperrt. Dieser Pfad entfällt, sobald alle Geräte einmal neu angemeldet sind. - Ohne aktives awlauth-Modul läuft NetDiag unverändert mit dem eigenen JWT weiter. **Die Antwortform von `auth.php` ist bewusst unverändert** (`{token, expiresIn, user}`). Bereits installierte APKs laufen nach einer **einmaligen Neuanmeldung** ohne Update weiter. ### CORS enger gefasst `Access-Control-Allow-Origin: *` ist raus. Die API liefert Kundendaten aus; ein Wildcard erlaubt jeder beliebigen Webseite, die Antwort auszulesen, sobald sie an ein Token kommt. Erlaubt sind jetzt nur die App-Origins (`https://localhost`, `capacitor://localhost`, `http://localhost`, `ionic://localhost`) und der Vite-Dev-Server; dazu `Vary: Origin`. Anfragen ohne Origin-Header (nativer HTTP-Client, der APK-Downloader im Kotlin-Plugin, curl) bekommen wie bisher eine Antwort — dort greift die Same-Origin-Policy ohnehin nicht. ## 1.0.0 - Erstversion - Datenmodell: Protokoll, Gerät, Messung - JSON-API: auth, customers, orders, protocols (Sync), pdf - Tab "Netzwerk-Diagnose" an Kunde und Auftrag - PDF-Protokoll-Generator + ECM-Ablage - Backend: Protokoll-Liste und Detailansicht - Admin: Token-Einstellung, QR-Code zum App-Download