dolibarr.netdiag/ChangeLog.md
Eduard Wisch 087f37afa6
All checks were successful
Deploy netdiag / deploy (push) Successful in 14s
1.3.0: PDF-Zweig SIP-Erreichbarkeit, Token in der URL nur noch fuer den APK-Download [deploy]
PDF-Zweig netdiagPdfSip()
- Eigener Zweig, weil die Aussage sonst untergeht: in einer flachen
  Schluessel/Wert-Liste sieht "401 Unauthorized" wie ein Fehler aus, ist aber
  der Beweis fuer eine erreichbare Instanz, die nur Zugangsdaten will. Erst
  Befund im Klartext, dann eine Zeile je Transportweg.
- Der Grenzhinweis steht mit im Dokument: gemessen ist die Erreichbarkeit,
  NICHT die Sprachqualitaet.
- Feldnamen-Falle wieder aufgetreten: 'port' gehoert in beiden Feldtabellen
  laengst dem SNMP-Werkzeug ("Switch-Port"). Im Kunden-PDF haette gestanden
  "Switch-Port: 5060" - deshalb 'zielPort'.

WLAN-Kanalanalyse: Warnungen nicht mehr abschneiden
- dol_trunc(..., 160) kappte genau die Begruendung ("... In dicht besiedelter
  Umgebung meist ein Fehle..."). Eine Warnung ohne ihren Grund ist im
  Kundendokument wertlos; MultiCell bricht ohnehin um.

Token in der Adresszeile
- netdiag_api_read_token() nimmt ?jwt= nur noch an, wenn der Endpunkt es
  ausdruecklich erlaubt. Einzige Stelle: update.php?download=1.
- Grund: ein Token in der URL steht in jedem Zugriffs- und Proxy-Log und gilt
  sieben Tage fuer die GESAMTE Kunden-API.
- Warum die Ausnahme bleibt: die App-Fassungen im Feld bauen die
  Download-Adresse mit dem Token darin. Sofort schliessen hiesse, genau die
  Geraete vom Update auszusperren, die die neue APK brauchen. Zu entfernen,
  sobald Eddy den Rollout bestaetigt (Hinweis steht im Code).
- pdf.php nimmt ab sofort ausschliesslich den Authorization-Header.

Gegen die Testinstanz gemessen: ?jwt= liefert bei orders/customers/protocols/
pdf/update-Version jetzt 401, mit Bearer weiterhin 200.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-08-19 21:40:26 +02:00

18 KiB
Raw Blame History

Changelog NetDiag

1.3.0 — 2026-08-19

Neues Werkzeug: SIP-Erreichbarkeit (Telefonie)

Die App fragt Telefonanlage oder Provider mit einer OPTIONS-Anfrage (RFC 3261) — ohne Anruf, ohne Zugangsdaten, ohne dass irgendwo ein Telefon klingelt. Modulseitig kommt der PDF-Zweig dazu.

  • netdiagPdfSip() in lib/netdiag_pdf.lib.php: Ziel, Port und Statuszeile in der Kopfzeile, darunter der Befund im Klartext, dann eine Zeile je Transportweg. Warum ein eigener Zweig: in einer flachen Schlüssel/Wert-Liste sieht „401 Unauthorized" wie ein Fehler aus. Tatsächlich ist es der Beweis, dass die Instanz erreichbar ist und antwortet — sie will nur Zugangsdaten sehen. Diese Unterscheidung ist im Kundendokument der Unterschied zwischen „Anlage tot" und „Zugangsdaten prüfen".
  • Der Grenzhinweis steht mit im PDF: gemessen ist die Erreichbarkeit, NICHT die Sprachqualität. RTP-Jitter ohne aufgebautes Gespräch zu behaupten wäre eine Falschaussage.
  • netdiagToolName(): sipcheck → „SIP-Erreichbarkeit".
  • netdiagKundenfelder() um die Felder des Werkzeugs ergänzt (befund, statuszeile, antwortWeg, anmeldungNoetig, versuche, unterstuetzteMethoden, zielIp, zielHerkunft, zielPort, laufzeitMs). Achtung, dabei aufgefallen: der naheliegende Schlüssel port war bereits vom SNMP-Werkzeug als „Switch-Port" belegt. Ein SIP-Port unter diesem Namen stünde im Kundendokument falsch beschriftet — deshalb zielPort.

WLAN-Kanalanalyse: Warnungen werden nicht mehr abgeschnitten

netdiagPdfWifiKanal() kürzte jede Warnung nach 160 Zeichen (dol_trunc). Betroffen war genau die Begründung: „… blockiert damit praktisch 2 der 3 störungsfreien Kanäle. In dicht besiedelter Umgebung meist ein Fehle…". Eine Warnung ohne ihren Grund ist im Kundendokument wertlos; MultiCell bricht ohnehin sauber um.

Sicherheit: Token in der Adresszeile nur noch für den APK-Download

netdiag_api_read_token() nimmt ?jwt= nicht mehr allgemein an, sondern nur noch, wenn der Endpunkt es ausdrücklich erlaubt (netdiag_api_authenticate($db, true)). Einzige Stelle: update.php?download=1.

Warum überhaupt: ein Token in der URL landet in Zugriffs- und Proxy-Logs und gilt sieben Tage für die gesamte Kunden-API. Vorher hätte damit jeder, der ein Log liest, Aufträge, Kunden und Protokolle abrufen können.

Warum die eine Ausnahme bleibt: die im Feld installierten App-Fassungen bauen die Download-Adresse mit dem Token darin. Wird der Zweig sofort geschlossen, kommt kein altes Gerät mehr an die neue APK — und die neue APK ist genau die, die den Zweig überflüssig macht. Zu entfernen, sobald der Rollout bestätigt ist (Hinweis steht im Code an beiden Stellen).

pdf.php nimmt ab sofort ausschließlich den Authorization: Bearer-Header.

1.2.0 — 2026-08-17

Anmeldung nur noch über AWL-Auth — der eigene JWT-Pfad ist weg

Achtung, das ist ein Schnitt: Geräte mit einer App-Fassung, die noch ein modul-eigenes netdiag-JWT benutzt, können sich nicht mehr anmelden und brauchen die aktuelle APK. Eddy hat den Rollout am 17.08.2026 als abgeschlossen bestätigt.

Warum das mehr ist als Aufräumen: Der alte Pfad prüfte die Signatur eines selbst ausgestellten Tokens und holte damit einen Benutzer aus der Datenbank — an der Sitzungsliste von awlauth vorbei. „Gerät abmelden" hatte auf ein solches Token keine Wirkung; ein verlorenes Handy blieb bis zum Ablauf der TTL angemeldet. Jetzt gibt es genau eine Stelle, an der Sitzungen entstehen und enden.

  • api/auth.php: der Rückfallweg (checkLoginPassEntity + eigenes JWT) ist entfernt. Ohne aktives AWL-Auth antwortet die Anmeldung mit 503 und einer klaren Meldung, statt auf einen zweiten Weg auszuweichen.
  • api/netdiag_api.lib.php: netdiag_api_authenticate() prüft nur noch awlauth_verify_token(). Die Hilfsfunktionen netdiag_jwt_encode/decode, netdiag_jwt_secret und die Base64-URL-Helfer sind ersatzlos entfallen.
  • Konstanten NETDIAG_API_JWT_SECRET und NETDIAG_API_TOKEN_TTL sind aus dem Modul-Descriptor raus. Bestehende Werte in llx_const werden bewusst NICHT gelöscht — sie schaden nicht, und ein Löschlauf beim Modul-Update ist das größere Risiko.
  • TTL-Feld aus admin/setup.php entfernt. Die Gültigkeit kommt jetzt allein aus AWLAUTH_TTL (awlauth-Setup, Standard 7 Tage, dort 1180 Tage einstellbar). Zwei Stellschrauben für dieselbe Sache sind eine Fehlerquelle — die hiesige hätte nach diesem Umbau still gar nichts mehr getan. An ihrer Stelle steht jetzt ein Verweis.
  • Sprachdateien de_DE und en_US nachgezogen, beide wieder deckungsgleich (57 Schlüssel).

Geprüft gegen die lokale Testinstanz: Anmeldung mit falschem Passwort → sauberer Fehler von awlauth; API mit ungültigem Token → 401 „Token ungültig oder abgelaufen"; ohne Token → 401 „Kein Token übermittelt". Kein PHP-Fehler durch die entfernten Funktionen.

1.1.7 — 2026-08-17

PDF-Zweig und Feldtabelle für den Geräte-Vergleich

netdiagPdfGeraeteDiff() gibt die drei Listen getrennt aus: neu hinzugekommen, nicht mehr erreichbar, mit neuer IP-Adresse — plus „Gleiche Adresse, andere offene Ports". Beim Wiederholungstermin zählt, WELCHES Gerät neu ist, nicht nur wie viele; als |-Kette in einer Zelle wäre das vorhanden, aber nicht lesbar.

An jeder Zeile steht, worüber das Gerät wiedererkannt wurde. „Erkannt über IP und Portmuster" ist eine schwächere Aussage als „über Netzwerkname", und dieser Unterschied gehört ins Dokument statt in eine Fußnote — die Wiedererkennung läuft bewusst nicht über MAC-Adressen, die Android seit Version 10 nicht mehr herausgibt.

Neu in der Whitelist: verglichenMit, geraeteVorher, geraeteJetzt, mitNeuerAdresse, andereOffenePorts, unveraendert; Werkzeugname geraetediff → „Geräte-Vergleich". neu und nichtMehrErreichbar standen bereits drin (der IP-Scan nutzt dieselben Schlüssel).

Geprüft im Durchstich: in der App gegen echte Serverdaten gemessen (Vergleich ND2026-0016 gegen ND2026-0006), synchronisiert, PDF erzeugt und angesehen.

1.1.6 — 2026-08-17

PDF-Zweig für die DNS-Prüfung

netdiagPdfDns() — je befragtem Server eine eigene Zeile statt einer |-getrennten Kette. Bei zwei Servern ging die generische Darstellung noch, bei den vier bis fünf Einträgen eines Firmennetzes wäre die eigentliche Aussage — welcher Server antwortet und welcher nicht — nicht mehr auffindbar gewesen. Damit hat jedes Werkzeug mit Listenergebnis einen eigenen Renderer: Dauertest, WLAN-Kanal, Geräte-Monitor, Internet-Kette, DNS-Prüfung.

Geprüft im vollständigen Durchstich: in der App gemessen (Emulator gegen die lokale Testinstanz), synchronisiert, PDF aus Protokoll ND2026-0016 erzeugt und angesehen.

1.1.5 — 2026-08-16

Feldtabelle für das neue Werkzeug „DNS-Prüfung"

Die App fragt jeden DNS-Server des Netzes einzeln und namentlich (eigener UDP-Client auf Port 53). Damit die Aussage im Kundendokument ankommt, sind gefragteServer und antworten in der Whitelist ergänzt und dnscheck in der Werkzeugliste eingetragen — ohne diese drei Zeilen stünde dort nur die Ampel. Die einzelnen Serverzeilen („192.168.1.1: antwortet, kennt den Namen nicht") sind das eigentliche Ergebnis.

1.1.4 — 2026-08-16

Drei Falschaussagen im Kundendokument, alle aus Altdaten

  • „0 DHCP-Server (!)" in Rot. In der Produktionsdatenbank stehen drei ausgelieferte Messungen des entfernten Werkzeugs dhcpcheck mit Ergebnis {"count":0,"server":[],"hinweis":""} und Status 2. Bei einer Kabelverbindung gibt Android die DHCP-Angaben aber grundsätzlich nicht heraus (nur DhcpInfo, nur WLAN, deprecated) — gemessen wurde also nichts, „0 gefunden" war der Rückgabewert für „nicht ermittelbar". netdiagAltlastKorrektur() zeigt diese Messungen jetzt als „nicht messbar" mit Erklärung, in PDF und Technikeransicht. Die gespeicherten Rohdaten bleiben unangetastet (Beleg); korrigiert wird nur die Darstellung, und die wird bei jedem Abruf neu erzeugt. Die Ergebniszahlen werden bei so korrigierten Messungen unterdrückt — „Gefundene Geräte: 0" widerspräche der Aussage direkt darüber.
  • „Lease-Dauer: 864000 s s". Ältere App-Fassungen haben die Einheit in den Wert geschrieben, die Feldtabelle hängt sie erneut an. Nachgewiesen an Prod-Messung #42. Die Einheit wird jetzt nur noch angehängt, wenn sie nicht schon am Wert steht.
  • Adress- und Lease-Felder mit dem Wert 0 (server, dhcpServer, gateway, ipv4, lease …) sind keine Messung, sondern das „nichts ermittelt" der alten Android-API. Sie erscheinen jetzt als „nicht ermittelbar" statt als „0".

Neues Feld in der Whitelist: dhcpQuellesystem (LinkProperties, ab Android 11, gilt für jeden Anschlusstyp) oder wlan (alter Weg, nur WLAN, dafür mit Lease-Dauer). Damit ist im Nachhinein klärbar, ob eine fehlende DHCP-Angabe an der Leitung lag oder an der Android-Version.

1.1.3 — 2026-08-16

Internet-Kette im PDF + ein Zeichenfehler, der jedes Protokoll betraf

  • netdiagPdfKette() für das neue App-Werkzeug „Internet-Kette": Fehlerglied als eigene hervorgehobene Zeile, darunter die vier geprüften Stufen einzeln, dann Systemurteil und Hinweis. Ohne eigenen Zweig stünden die Stufen als |-Kette in einer Zelle und das Fehlerglied — die eigentliche Aussage — mittendrin.
  • netdiagPdfText(): Pfeile wurden als „?" gedruckt. pdf_getPDFFont() liefert hier Helvetica, einen Core-Font mit WinAnsi-Kodierung; alles außerhalb dieses Zeichenvorrats setzt TCPDF wortlos als „?" (bekannt aus KB #1025). Aufgefallen an „www.google.de → 142.250.185.67", das im Kundendokument als „www.google.de ? 142.250.185.67" ankam — der Pfeil ist dort kein Schmuck, er trennt Frage und Antwort. Die Ersetzung greift jetzt in allen PDF-Zweigen, also auch für Altdaten und künftige Werkzeuge. Bewusst keine Unicode-Schrift: dejavusans würde Schriftbild und Dateigröße aller Protokolle ändern. Gedankenstrich, Mittelpunkt, Auslassungspunkte und Anführungszeichen sind in WinAnsi enthalten und bleiben unangetastet (im erzeugten Dokument nachgeprüft).
  • Feld-Whitelist um fehlerglied, stufen, systemUrteil, validated und captivePortal erweitert, Werkzeugname internetkette → „Internet-Kette". validated/captivePortal kommen aus dem LinkInfo-Objekt und erscheinen damit auch beim IP-Test an der Dose.

Geprüft an vier Fällen gegen die lokale Testinstanz, zwei davon sind die echten Emulator-Messungen dieser Nacht (Gutfall und Flugmodus).

1.1.2 — 2026-08-16

Geräte-Monitor bekommt einen eigenen PDF-Zweig

Die Dauerüberwachung lief bisher in den generischen else-Zweig von netdiag_pdf.lib.php und wurde von netdiagPdfFlattenResult() zu einer |-getrennten Zeile zusammengeschoben. Bei zehn überwachten Geräten standen damit die zehn Geräte-Zeilen UND sämtliche Einzelausfälle in einer einzigen Tabellenzelle — vollständig, aber beim Kunden nicht lesbar. Dauertest und WLAN-Kanal hatten längst je einen Tabellen-Renderer, der Monitor nicht.

  • netdiagPdfMonitor(): Kennzahlenzeile, Tabelle „Überwachte Geräte", Tabelle „Einzelne Ausfälle" mit Uhrzeiten, Hinweis zum Messverfahren am Ende.
  • Die Falle dabei, gegen die es einen Kommentar im Code gibt: beim Dauertest führt ein gesetztes hinweis zum sofortigen Abbruch der Ausgabe. Der Monitor legt aber IMMER einen Hinweis an (das Messverfahren gehört zur Aussage dazu) — derselbe Aufbau hätte hier bei jedem Lauf alle Zahlen verschluckt. Nur fehler bricht ab, der Hinweis steht am Schluss.
  • Tabellenköpfe wiederholen sich nach einem Seitenumbruch („— Fortsetzung"), wie in der Geräteliste.
  • Obergrenze 200 Ausfallzeilen gegen den pathologischen Fall (ein im Sekundentakt flappendes Gerät erzeugt über einen Arbeitstag vierstellig viele Segmente). Gekürzt wird sichtbar: „… und N weitere Ausfälle" steht im Dokument, sonst läse sich das Protokoll als vollständig.
  • ausfallzeitSek heißt jetzt „Ausfallzeit (schlechtestes Gerät)" — der Wert ist der des schlechtesten Geräts, nicht die Summe über alle. Bei zehn überwachten Geräten las sich „Ausfallzeit: 8 min" wie eine Gesamtaussage. Gleiche Korrektur in app/src/lib/messfelder.ts, damit App und PDF dasselbe Feld gleich benennen.

Geprüft gegen die lokale Testinstanz mit vier konstruierten Fällen (10 Geräte mit Aussetzern, ein durchgehend totes Gerät, 250 Einzelausfälle über sechs Seiten, abgerissener Lauf) und gegen die echte Monitor-Messung aus ND2026-0016.

1.1.1 — 2026-08-16

Vier stille Fehler im Kundendokument und im Sync

Alle vier waren bereits ausgeliefert und fielen nicht auf, weil das PDF ja weiterhin erzeugt wurde — nur ohne die betroffene Zeile. Gefunden durch einen systematischen Abgleich der Whitelist gegen den erzeugenden App-Code.

  • 'typ' war ein toter Schlüssel. Kein Werkzeug erzeugt ihn; die App reicht ein LinkInfo-Objekt durch, dort heißt das Feld 'type'. Folge: im Abnahmebeleg für eine Netzwerkdose fehlte die Angabe, ob per LAN oder WLAN gemessen wurde. Zusätzlich 'rssi' aufgenommen — bei einer WLAN-Dose ist der Empfangspegel der eigentliche Messwert und wurde bisher verworfen. Die Rohwerte sind englisch; netdiagKundentext() bildet sie jetzt ab (ethernet → „LAN (Kabel)"), sonst stünde „Anschlussart: ethernet" im Abnahmeprotokoll eines deutschen Handwerksbetriebs.
  • Leeres Array druckte „Offene Ports: " ohne Wert. Die Leerprüfung ist ein elseif hinter dem Array-Zweig und wurde nie erreicht. Betraf ausgerechnet die guten Ergebnisse: Portscan ohne offenen Port, IP-Konflikt ohne Konflikt, IP-Scan ohne Veränderung. Jetzt „keine" — Weglassen wäre schlechter, weil der Kunde sonst nicht unterscheiden kann, ob nichts gefunden oder nichts geprüft wurde.
  • 'error' fehlte in der Whitelist. Der IP-Konflikt gibt im Abbruchfall { error: … } mit roter Ampel zurück — im Kundendokument stand eine rote Ampel ohne einen Buchstaben Erklärung. Die App vereinheitlicht künftig auf 'fehler', aber Altdaten lassen sich nicht ändern.
  • tool/category/label wurden beim Sync nicht auf die Spaltenlänge gekürzt (varchar 64/32/255). Bei striktem SQL-Modus kippt ein zu langes Label den gesamten Sync per rollback() — der Techniker steht beim Kunden mit einem Protokoll da, das sich nicht abschließen lässt, weil eine Beschriftung zu lang war. Die App setzt Labels durch Verketten zusammen, 255 Zeichen sind erreichbar. found_via wurde 20 Zeilen darüber längst gekappt.

Rechteprüfung im GET-Zweig der Protokoll-API

Bisher prüfte der GET-Zweig gar nichts: jeder angemeldete Benutzer konnte mit einer geratenen ID ein fremdes Protokoll samt Geräteliste, IP-Adressen und offenen Ports abrufen (der POST-Zweig verlangte seit jeher write). Das ist beim Kunden erhobene Netzstruktur und gehört hinter ein Recht.

write wird bewusst mit akzeptiert: die Rechte sind in Dolibarr einzeln vergebbar, und ein Techniker mit Schreib- ohne ausdrückliches Leserecht dürfte nicht ausgesperrt werden — das wäre erst beim Kunden aufgefallen.

Geräte-Monitor erscheint jetzt im Kundendokument

Die App liefert ab dieser Version eine Auswertung der Dauerüberwachung als richtige Messung (Verfügbarkeit, Ausfallzeit, Aussetzer je Gerät). Die sechs neuen Schlüssel sind in der Whitelist ergänzt — ohne sie stünde im PDF nur die Ampel.

Kleinigkeit

netdiagDauerLesbar(): „1 Tage 0 Std" → „1 Tag". floor() liefert in PHP einen Float, und 1.0 === 1 ist false — die Einzahl hatte deshalb nie gegriffen.

1.1.0 — 2026-08-14

Anmeldung läuft über das zentrale Auth-Modul (awlauth)

NetDiag war die letzte AWL-App mit eigenem Login: eigenes JWT, eigener Schlüssel (NETDIAG_API_JWT_SECRET), eigene Gültigkeitsdauer, keine Möglichkeit, ein verlorenes Handy gezielt abzumelden. Ab sofort stellt awlauth das Token aus — dasselbe Token, derselbe Schlüssel und dieselbe Sitzungs-Registry wie bei den sechs Browser-Apps.

  • api/auth.php prüft das Passwort über awlauth_login(). Damit greifen dort auch die Brute-Force-Bremse (5 Fehlversuche je IP in 15 min, 10 je Benutzername in 30 min) und die einheitliche, nicht-verräterische Fehlermeldung. Das Token kommt aus awlauth_issue_bearer() und legt eine Sitzungszeile an — das Gerät erscheint als „NetDiag-App · Android" in der awlauth-Geräteliste und ist dort einzeln abmeldbar.
  • netdiag_api_authenticate() prüft zuerst das awlauth-Token. Ein abgelaufenes oder widerrufenes Token führt sofort zu 401, auch wenn die Signatur noch stimmt.
  • Übergangsweise wird ein bereits ausgestelltes altes netdiag-JWT weiterhin akzeptiert, damit die Umstellung niemanden mitten im Einsatz aussperrt. Dieser Pfad entfällt, sobald alle Geräte einmal neu angemeldet sind.
  • Ohne aktives awlauth-Modul läuft NetDiag unverändert mit dem eigenen JWT weiter.

Die Antwortform von auth.php ist bewusst unverändert ({token, expiresIn, user}). Bereits installierte APKs laufen nach einer einmaligen Neuanmeldung ohne Update weiter.

CORS enger gefasst

Access-Control-Allow-Origin: * ist raus. Die API liefert Kundendaten aus; ein Wildcard erlaubt jeder beliebigen Webseite, die Antwort auszulesen, sobald sie an ein Token kommt. Erlaubt sind jetzt nur die App-Origins (https://localhost, capacitor://localhost, http://localhost, ionic://localhost) und der Vite-Dev-Server; dazu Vary: Origin. Anfragen ohne Origin-Header (nativer HTTP-Client, der APK-Downloader im Kotlin-Plugin, curl) bekommen wie bisher eine Antwort — dort greift die Same-Origin-Policy ohnehin nicht.

1.0.0

  • Erstversion
  • Datenmodell: Protokoll, Gerät, Messung
  • JSON-API: auth, customers, orders, protocols (Sync), pdf
  • Tab "Netzwerk-Diagnose" an Kunde und Auftrag
  • PDF-Protokoll-Generator + ECM-Ablage
  • Backend: Protokoll-Liste und Detailansicht
  • Admin: Token-Einstellung, QR-Code zum App-Download