dolibarr.netdiag/ChangeLog.md
Eduard Wisch 90cbee6e81 Geraete-Monitor: eigener PDF-Zweig statt einer Sammelzelle
Die Dauerueberwachung lief im generischen else-Zweig und wurde von
netdiagPdfFlattenResult() zu EINER |-getrennten Zeile zusammengeschoben.
Bei zehn ueberwachten Geraeten standen damit die zehn Geraete-Zeilen und
saemtliche Einzelausfaelle in einer einzigen Tabellenzelle - vollstaendig,
aber beim Kunden nicht lesbar. Dauertest und WLAN-Kanal hatten laengst je
einen Tabellen-Renderer, der Monitor nicht.

netdiagPdfMonitor() gibt jetzt aus: Kennzahlenzeile, Tabelle "Ueberwachte
Geraete", Tabelle "Einzelne Ausfaelle" mit Uhrzeiten, Hinweis zum
Messverfahren am Schluss. Tabellenkoepfe wiederholen sich nach einem
Seitenumbruch.

Die Falle dabei, gegen die im Code ein Kommentar steht: beim Dauertest
fuehrt ein gesetztes 'hinweis' zum sofortigen Abbruch der Ausgabe. Der
Monitor legt aber IMMER einen Hinweis an (das Messverfahren gehoert zur
Aussage dazu) - derselbe Aufbau haette hier bei jedem Lauf alle Zahlen
verschluckt. Nur 'fehler' bricht ab.

Obergrenze 200 Ausfallzeilen gegen ein im Sekundentakt flappendes Geraet.
Gekuerzt wird sichtbar ("... und N weitere Ausfaelle") - stilles Kuerzen
waere bei einem Abnahmebeleg eine Falschaussage.

Ausserdem: 'ausfallzeitSek' heisst jetzt "Ausfallzeit (schlechtestes
Geraet)". Der Wert ist der des schlechtesten Geraets, nicht die Summe -
bei zehn Geraeten las sich "Ausfallzeit: 8 min" wie eine Gesamtaussage.

Geprueft gegen die lokale Testinstanz mit vier konstruierten Faellen
(10 Geraete mit Aussetzern, ein durchgehend totes Geraet, 250 Ausfaelle
ueber sechs Seiten, abgerissener Lauf) und gegen die echte Monitor-
Messung aus ND2026-0016. PDF gerendert und angesehen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-08-16 22:22:02 +02:00

7.4 KiB

Changelog NetDiag

1.1.2 — 2026-08-16

Geräte-Monitor bekommt einen eigenen PDF-Zweig

Die Dauerüberwachung lief bisher in den generischen else-Zweig von netdiag_pdf.lib.php und wurde von netdiagPdfFlattenResult() zu einer |-getrennten Zeile zusammengeschoben. Bei zehn überwachten Geräten standen damit die zehn Geräte-Zeilen UND sämtliche Einzelausfälle in einer einzigen Tabellenzelle — vollständig, aber beim Kunden nicht lesbar. Dauertest und WLAN-Kanal hatten längst je einen Tabellen-Renderer, der Monitor nicht.

  • netdiagPdfMonitor(): Kennzahlenzeile, Tabelle „Überwachte Geräte", Tabelle „Einzelne Ausfälle" mit Uhrzeiten, Hinweis zum Messverfahren am Ende.
  • Die Falle dabei, gegen die es einen Kommentar im Code gibt: beim Dauertest führt ein gesetztes hinweis zum sofortigen Abbruch der Ausgabe. Der Monitor legt aber IMMER einen Hinweis an (das Messverfahren gehört zur Aussage dazu) — derselbe Aufbau hätte hier bei jedem Lauf alle Zahlen verschluckt. Nur fehler bricht ab, der Hinweis steht am Schluss.
  • Tabellenköpfe wiederholen sich nach einem Seitenumbruch („— Fortsetzung"), wie in der Geräteliste.
  • Obergrenze 200 Ausfallzeilen gegen den pathologischen Fall (ein im Sekundentakt flappendes Gerät erzeugt über einen Arbeitstag vierstellig viele Segmente). Gekürzt wird sichtbar: „… und N weitere Ausfälle" steht im Dokument, sonst läse sich das Protokoll als vollständig.
  • ausfallzeitSek heißt jetzt „Ausfallzeit (schlechtestes Gerät)" — der Wert ist der des schlechtesten Geräts, nicht die Summe über alle. Bei zehn überwachten Geräten las sich „Ausfallzeit: 8 min" wie eine Gesamtaussage. Gleiche Korrektur in app/src/lib/messfelder.ts, damit App und PDF dasselbe Feld gleich benennen.

Geprüft gegen die lokale Testinstanz mit vier konstruierten Fällen (10 Geräte mit Aussetzern, ein durchgehend totes Gerät, 250 Einzelausfälle über sechs Seiten, abgerissener Lauf) und gegen die echte Monitor-Messung aus ND2026-0016.

1.1.1 — 2026-08-16

Vier stille Fehler im Kundendokument und im Sync

Alle vier waren bereits ausgeliefert und fielen nicht auf, weil das PDF ja weiterhin erzeugt wurde — nur ohne die betroffene Zeile. Gefunden durch einen systematischen Abgleich der Whitelist gegen den erzeugenden App-Code.

  • 'typ' war ein toter Schlüssel. Kein Werkzeug erzeugt ihn; die App reicht ein LinkInfo-Objekt durch, dort heißt das Feld 'type'. Folge: im Abnahmebeleg für eine Netzwerkdose fehlte die Angabe, ob per LAN oder WLAN gemessen wurde. Zusätzlich 'rssi' aufgenommen — bei einer WLAN-Dose ist der Empfangspegel der eigentliche Messwert und wurde bisher verworfen. Die Rohwerte sind englisch; netdiagKundentext() bildet sie jetzt ab (ethernet → „LAN (Kabel)"), sonst stünde „Anschlussart: ethernet" im Abnahmeprotokoll eines deutschen Handwerksbetriebs.
  • Leeres Array druckte „Offene Ports: " ohne Wert. Die Leerprüfung ist ein elseif hinter dem Array-Zweig und wurde nie erreicht. Betraf ausgerechnet die guten Ergebnisse: Portscan ohne offenen Port, IP-Konflikt ohne Konflikt, IP-Scan ohne Veränderung. Jetzt „keine" — Weglassen wäre schlechter, weil der Kunde sonst nicht unterscheiden kann, ob nichts gefunden oder nichts geprüft wurde.
  • 'error' fehlte in der Whitelist. Der IP-Konflikt gibt im Abbruchfall { error: … } mit roter Ampel zurück — im Kundendokument stand eine rote Ampel ohne einen Buchstaben Erklärung. Die App vereinheitlicht künftig auf 'fehler', aber Altdaten lassen sich nicht ändern.
  • tool/category/label wurden beim Sync nicht auf die Spaltenlänge gekürzt (varchar 64/32/255). Bei striktem SQL-Modus kippt ein zu langes Label den gesamten Sync per rollback() — der Techniker steht beim Kunden mit einem Protokoll da, das sich nicht abschließen lässt, weil eine Beschriftung zu lang war. Die App setzt Labels durch Verketten zusammen, 255 Zeichen sind erreichbar. found_via wurde 20 Zeilen darüber längst gekappt.

Rechteprüfung im GET-Zweig der Protokoll-API

Bisher prüfte der GET-Zweig gar nichts: jeder angemeldete Benutzer konnte mit einer geratenen ID ein fremdes Protokoll samt Geräteliste, IP-Adressen und offenen Ports abrufen (der POST-Zweig verlangte seit jeher write). Das ist beim Kunden erhobene Netzstruktur und gehört hinter ein Recht.

write wird bewusst mit akzeptiert: die Rechte sind in Dolibarr einzeln vergebbar, und ein Techniker mit Schreib- ohne ausdrückliches Leserecht dürfte nicht ausgesperrt werden — das wäre erst beim Kunden aufgefallen.

Geräte-Monitor erscheint jetzt im Kundendokument

Die App liefert ab dieser Version eine Auswertung der Dauerüberwachung als richtige Messung (Verfügbarkeit, Ausfallzeit, Aussetzer je Gerät). Die sechs neuen Schlüssel sind in der Whitelist ergänzt — ohne sie stünde im PDF nur die Ampel.

Kleinigkeit

netdiagDauerLesbar(): „1 Tage 0 Std" → „1 Tag". floor() liefert in PHP einen Float, und 1.0 === 1 ist false — die Einzahl hatte deshalb nie gegriffen.

1.1.0 — 2026-08-14

Anmeldung läuft über das zentrale Auth-Modul (awlauth)

NetDiag war die letzte AWL-App mit eigenem Login: eigenes JWT, eigener Schlüssel (NETDIAG_API_JWT_SECRET), eigene Gültigkeitsdauer, keine Möglichkeit, ein verlorenes Handy gezielt abzumelden. Ab sofort stellt awlauth das Token aus — dasselbe Token, derselbe Schlüssel und dieselbe Sitzungs-Registry wie bei den sechs Browser-Apps.

  • api/auth.php prüft das Passwort über awlauth_login(). Damit greifen dort auch die Brute-Force-Bremse (5 Fehlversuche je IP in 15 min, 10 je Benutzername in 30 min) und die einheitliche, nicht-verräterische Fehlermeldung. Das Token kommt aus awlauth_issue_bearer() und legt eine Sitzungszeile an — das Gerät erscheint als „NetDiag-App · Android" in der awlauth-Geräteliste und ist dort einzeln abmeldbar.
  • netdiag_api_authenticate() prüft zuerst das awlauth-Token. Ein abgelaufenes oder widerrufenes Token führt sofort zu 401, auch wenn die Signatur noch stimmt.
  • Übergangsweise wird ein bereits ausgestelltes altes netdiag-JWT weiterhin akzeptiert, damit die Umstellung niemanden mitten im Einsatz aussperrt. Dieser Pfad entfällt, sobald alle Geräte einmal neu angemeldet sind.
  • Ohne aktives awlauth-Modul läuft NetDiag unverändert mit dem eigenen JWT weiter.

Die Antwortform von auth.php ist bewusst unverändert ({token, expiresIn, user}). Bereits installierte APKs laufen nach einer einmaligen Neuanmeldung ohne Update weiter.

CORS enger gefasst

Access-Control-Allow-Origin: * ist raus. Die API liefert Kundendaten aus; ein Wildcard erlaubt jeder beliebigen Webseite, die Antwort auszulesen, sobald sie an ein Token kommt. Erlaubt sind jetzt nur die App-Origins (https://localhost, capacitor://localhost, http://localhost, ionic://localhost) und der Vite-Dev-Server; dazu Vary: Origin. Anfragen ohne Origin-Header (nativer HTTP-Client, der APK-Downloader im Kotlin-Plugin, curl) bekommen wie bisher eine Antwort — dort greift die Same-Origin-Policy ohnehin nicht.

1.0.0

  • Erstversion
  • Datenmodell: Protokoll, Gerät, Messung
  • JSON-API: auth, customers, orders, protocols (Sync), pdf
  • Tab "Netzwerk-Diagnose" an Kunde und Auftrag
  • PDF-Protokoll-Generator + ECM-Ablage
  • Backend: Protokoll-Liste und Detailansicht
  • Admin: Token-Einstellung, QR-Code zum App-Download